Rotes Linsen-Dal — unser Mittwochabend-Klassiker
Schnell, preiswert, sättigend. Bei uns gibt es das fast jeden Mittwoch. Jonas nimmt zwei Portionen, Felix isst die pürierte Version, alle sind zufrieden.

Zutaten
- 300 g rote Linsen (gespült, keine Einweichzeit nötig)
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 400 ml Gemüsebrühe (glutenfrei)
- 1 Dose Tomaten, gewürfelt (400 g)
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Knoblauchzehen, gepresst
- 2 cm frischer Ingwer, gerieben (oder 1 TL Ingwerpulver)
- 2 EL Kokosöl oder neutrales Öl
- 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 2 TL Koriander (gemahlen)
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Garam Masala
- ½ TL Paprikapulver
- Salz, Pfeffer
- Saft von ½ Zitrone
Zum Servieren:
- Basmati-Reis
- Frischer Koriander (optional — Jonas mag den nicht)
- Sojajoghurt oder Kokosjoghurt
Zubereitung
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Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel darin 5 Minuten glasig dünsten.
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Knoblauch und Ingwer dazugeben, 1 Minute mitbraten bis es duftet.
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Alle Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Garam Masala, Paprika) in den Topf geben und 30 Sekunden unter Rühren rösten — das aktiviert die Aromen.
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Tomatenwürfel dazugeben und 2 Minuten mitschmoren lassen.
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Gespülte Linsen, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazugeben. Alles umrühren, zum Kochen bringen.
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Hitze reduzieren, Deckel drauf, 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Die Linsen sollten weich sein und das Dal sämig.
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Mit Zitronensaft abschmecken, Salz und Pfeffer nach Geschmack.
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Über Basmati-Reis servieren.
Warum das bei uns immer klappt
Rote Linsen sind der heimliche Held der veganen Küche. Sie brauchen keine Einweichzeit. Sie werden in 20 Minuten weich. Sie nehmen Gewürze wunderbar auf. Und sie sind günstig — ein 500-g-Beutel kostet oft unter zwei Euro.
Das Dal hier ist unser Mittwochabend-Rezept geworden, weil Mittwoch Trainingstag für Jonas ist und ich um 18 Uhr schnell etwas auf dem Tisch haben muss. Von Anschneiden bis Servieren: 35 Minuten.
Sarah macht es manchmal leicht anders — sie gibt am Ende Spinat dazu, der kurz zusammenfällt. Das ist die "Mama-Version". Die Kinder-Version ist ohne Spinat.
Felix' Version: Das Dal fein pürieren, in einer kleinen Schüssel mit extra Reis servieren. Püriert sieht man die Gewürze nicht mehr, die Farbe ist orange, Felix nennt es "die orange Suppe" und isst sie.
Tipps
- Mengen verdoppeln: Das Dal hält sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank und wird mit der Zeit besser. Ich koche meistens die doppelte Menge.
- Einfrieren: Hervorragend geeignet. Portionsweise einfrieren, 6 Monate haltbar.
- Schärfe: In der Grundversion nicht scharf. Wer es schärfer mag: Chilipulver oder eine frische Chilischote mitrösten.
- Ohne Kokosmilch: Geht auch mit extra Gemüsebrühe — dann ist es weniger cremig, aber leichter und kalorienärmer.